AEON – Forum für junge Geschichtswissenschaft, Bd. 1 (2009)

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Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“. Die Darstellung ehelicher Sexualität in Valentin Schumanns Nachtbüchlein I/II.

Franziska Neumann

Abstract


Die Schwanksammlungen des 16. Jahrhunderts sind gemeinhin für ihre obszönen und unflätigen Darstellungen des Sexuellen bekannt. Jedoch, so die These des Aufsatzes, lässt sich daraus keine generelle Unbefangenheit gegenüber Körperlichkeit und Sexualität schlussfolgern. Vielmehr folgen die frivolen Geschichten einer spezifischen Vorstellung von Sexualität, die auf der Interdependenz partnerschaftlichen Handelns ausgerichtet ist. Die körperliche Beziehung der Ehepartner wird als grundlegender Teil des ehelichen Miteinanders verstanden. Diese Wahrnehmung wird exemplarisch in Valentin Schumanns Nachtbüchlein I und II (1559) herausgearbeitet.

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AEON 2009-2013, ISSN: 1869-4519

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